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Stellvertretender Außenminister von Aserbaidschan, Khalaf Khalafov, zu einem Arbeitsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland

Vize-Außenminister von Aserbaidschan, Khalaf Khalafov, traf am 8. Februar  2012 im Rahmen seines Besuchs in Deutschland die Beauftragten für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien, Frau MDg.in Dr. Patricia Flor.

Bei diesem Treffen fand ein intensiver Meinungsaustausch über die bilateralen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen statt, einschließlich der Zusammenarbeit im Energiebereich. Darüber hinaus wurden die Aussichten für die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Republik Aserbaidschan und der Europäischen Union diskutiert.

Herr Khalafov informierte Frau Flor zudem über den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt um Berg-Karabach und die schwerwiegenden Folgen der armenischen Aggression sowie über den aktuellen Stand der politischen Verhandlungen. 

Bei dem Treffen wurde eine Vereinbarung getroffen über die nächste Runde der traditionellen politischen Beratungen der Außenministerien beider Länder innerhalb dieses Jahres in Baku. 


 
Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev, bei der Münchener Sicherheitskonferenz

Der zu einem Arbeitsbesuch der Sicherheitskonferenz in München angereiste Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat am 3. Februar  2012 eine Rede gehalten zum Thema „Energie, Ressourcen und Umwelt: Die neuen Sicherheitsparameter“. 

Präsident Aliyev sprach darin über die Traditionen der Ölförderung in Aserbaidschan und erinnerte, dass die Republik das erste Land war, das Öl mit Industriemethoden gefördert hat. Aserbaidschan verfüge über riesige Erdgasressourcen, so der Präsident. Die Gasreserven Aserbaidschans belaufen sich derzeit auf 2,5 Billionen Kubikmeter.

Präsident Aliyev hat betont, dass seine Regierung einen besonderen Wert auf die Gewährleistung der Energiesicherheit legt. Aserbaidschan, das über diversifizierte Pipelines verfügt, spiele eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Energieversorgung seiner Partner, so Aliyev.

Das Staatsoberhaupt hob die Bedeutung des im Jahre 2011 in Baku mit dem Vorsitzenden der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, unterzeichneten Abkommens über den “Südlichen Gaskorridor” hervor und betonte, dass dies für die Lieferung des aserbaidschanischen Gases über die Türkei auf die europäischen Märkte breite Möglichkeiten eröffne.

Die Energiesicherheit würde jetzt in der Welt zu einer Frage der nationalen Sicherheit,  so Präsident Aliyev. Er bemerkte, dass auch die Lösung von Umweltproblemen in Aserbaidschan im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehe und man der Schaffung und Anwendung von alternativen Energiequellen eine große Bedeutung beimesse. 

Präsident Aliyev unterstrich abschließend, dass Aserbaidschan auch in Zukunft eine aktive und verlässliche Rolle bei der Gewährleistung der Energieversorgung seiner Partner spielen werde.


 
Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev, ist zu einem Arbeitsbesuch in der Schweiz eingetroffen

Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, nahm am 27. Januar 2012 im Rahmen des Jahreswirtschaftsforums in Davos an der Tagung “Zukunft Eurasiens” teil. 

In seiner Rede verwies der Staatschef zuvor darauf, dass Aserbaidschan am Ende des XX. Jahrhunderts seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte. Anschließend zeichnete er die historische Entwicklung des Landes seit der Wiederherstellung der Unabhängigkeit vor 20 Jahren nach, sprach von der wiedererlangten gesellschaftspolitischen Stabilität, dem rechtlichen demokratischen Staatsaufbau im heutigen Aserbaidschan und den in politischen und wirtschaftlichen Bereichen noch durchzuführenden Arbeiten. Präsident Aliyev betonte, dass in letzter Zeit in unserem Land bedeutende Schritte gemacht wurden bei der Gewährleistung politischer Stabilität und beim demokratischen Entwicklungsprozess. 

Das aserbaidschanische Staatsoberhaupt unterstrich auch die aktive Teilnahme Aserbaidschans an der Gewährleistung der Energiesicherheit Europas und wies darauf hin, dass das Land zur regionalen Zusammenarbeit wesentliche Beiträge leiste. Präsident Aliyev bemerkte zudem, dass man in Aserbaidschan auch großen Wert legt auf die Entwicklung des Nicht-Öl-Sektors, der Informations-und Kommunikationstechnologien und des Bildungswesens. Trotz der weltweiten Finanzkrise seien in Aserbaidschan im Zuge dynamischer Entwicklungen und Diversifizierungsprozesse der Wirtschaft großartige Arbeiten geleistet worden.


 
Ausbildung Möglichkeiten in ADA

Die Aserbaidschanische Diplomatische Akademie (ADA) hat die Zulassung der Studierenden für das Studienjahr 2012-2013 gestartet. Die Akademie nimmt die Bewerbungen für die unten angegebenen Bachelor-und-Magister Programme auf: 

-         Masterstudiengang  Diplomatie und Internationale Beziehungen,

-         Bachelorstudiengang Internationale Beziehungen,

-         Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft

Für die Internationale Studenten an der Akademie werden von der ADA Vollstipendien gewährt. Weitere Informationen über die Aufnahme, die Zulassungsvoraussetzungen bei ADA und das Stipendium sind auf der Webseite von ADA www.ada.edu.az/admissions/ zu erhalten. 

 
Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev kündigt umfassende Reformen bei Menschenrechten und Grundfreiheiten an
Staatspräsident Ilham Aliyev: „Umfassende Reformen zu Menschenrechten und sozialen Grundfreiheiten sind auf den Weg gebracht.“
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat ein umfassendes nationales Aktionsprogramm für einen effektiveren Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Republik Aserbaidschan angekündigt. Das Dekret des Präsidenten vom 27. Dezember 2011 beauftragt und verpflichtet die Regierung der Republik, die Justizverwaltung und die Präsidialverwaltung zur Vorlage von umfassenden Verbesserungsvorschlägen zur Einhaltung international gültiger Menschenrechte und Grundfreiheiten. Der Präsident kündigt auch einen regelmäßigen Bericht über die Gewährleistung von Menschenrechten und Grundfreiheiten in Aserbaidschan an. Daneben wird es ein Bündel von Maßnahmen geben, darunter
- die Verbesserung der Gesetze zur Einhaltung der Menschenrechte,
- die Verabschiedung eines Gesetzes zur Gewährleistung von Rechten und Freiheiten von Personen, die sich in Haft befinden (modernes Strafvollzuggesetz),
- ein verbessertes Auslieferungsgesetz, 
- die Gewährleistung der Rechte von Migranten (Migrationsgesetz),
- die Modernisierung und Schaffung von modernen Einrichtungen des Strafvollzugs.
Aserbaidschan befindet sich in einem zivilgesellschaftlichen Transformationsprozess. Hierzu bedarf es umfassender Gesetzesreformen und administrativer Anforderungen an die Regierung und an die Behörden. Diese Demokratisierungsprozesse können nicht innerhalb weniger Monate und Jahre umgesetzt werden. Es ist ein kontinuierlicher Prozess.
Das nationale Aktionsprogramm hat das Ziel, einen erweiterten Schutz der Menschenrechte und auch sozialen Grundfreiheiten zu gewährleisten. Dazu müssen das Rechtssystem und die Rechtskultur der Gesellschaft weiter entwickelt werden. Aserbaidschan bekennt sich zu den Zielen der Charter der Vereinten Nationen und den Zielen des Europarates, dessen Mitglied Aserbaidschan ist.
Staatspräsident Ilham Aliyev hat bekanntgegeben: „Wir werden uns auch in der Zukunft bemühen, die politschen Reformen zu vertiefen. Aserbaidschan hat vieles unternommen im Bereich der Förderung der Demokratie, des Schutzes der Menschenrechte, der Sicherung der Rechtsstaatlichkeit, und diese Politik wird auch weiterhin durchgeführt“.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen zum Vollzug dieses Aktionsplans. Deshalb werden die Zuständigkeiten in dem Präsidenten-Dekret für die Ausführung dieses Programms genau geklärt. Der Beauftragte für Menschenrechte der Republik Aserbaidschan („Ombudsmann“) wird mit weiteren Kompetenzen und umfassenderen Privilegien ausgestattet. Desweiteren werden die Kapazitäten im Kampf gegen die Korruption erhöht. Zur weiteren strengeren Sicherung der Transparenz wurde ein besonderer Aktionsplan von staatlichen Handlungen für die kommenden Jahre angekündigt. Die Aus- und Fortbildung von Studenten, der Richter- und Strafverfolgungsbehörden und Anwälten wird gerade im Hinblick auf die Beachtung der Menschenrechte intensiviert. Es wird dazu aufklärende Bildungsveranstaltungen geben sowie Lernprogramme zu Menschenrechten in Übereinstimmung mit der Deklaration der UN-Generalversammlung „Aufklärung im Bereich der Menschenrechte“, wie auch die Veröffentlichung und Verbreitung von Ausbildungs- und Anschauungsmaterialien zu diesem Thema für die Bevölkerung. Detailliert geregelt ist auch die Bereitstellung von internationalen Dokumenten zu Menschenrechten, insbesondere der Europäischen Menschenrechtskonvention, für alle staatlichen Bediensteten, Mitarbeiter von Gerichten, Staatsanwaltschaften und Strafverfolgungsbehörden, Rechtsanwälte sowie Mitglieder der Gemeinde- und Stadträte, sowie auch eine Ausweitung von Abteilungen zu Menschenrechten in den staatlichen Bibliotheken. Die Internetseiten von Behörden, die sich mit der Gewährleistung von Menschenrechten befassen, sollen verbessert und ausgebaut werden. Angekündigt wird zudem die Realisierung von gemeinsamen Projekten mit spezialisierten Einrichtungen der Vereinten Nationen und internationalen regionalen Organisationen im Bereich der Menschenrechte.
Angekündigt werden auch verstärkte Gesetzgebungsmaßnahmen im Bereich der Sozialgesetzgebung, insbesondere 
- die Verbesserung des Mutterschutzes,
- ein besserer Schutz von Arbeitnehmerrechten,
- effektivere Arbeitsschutzmaßnahmen im Industrie- und Baugewerbe,
- eine intensive Aufklärungsarbeit im Hinblick auf Drogen- und Alkoholabhängigkeit sowie HIV-Infektionen,
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt,
- Rehabilitationsprogramme für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind,
- verstärkte Bekämpfung von Kinderarbeit,
- Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit und für soziale Rehabilitation von Minderjährigen,
- Schaffung von Krisenzentren für Opfer von Gewalt und Menschenhandel.
Eine neu eingerichtete „Arbeitsgruppe zur Koordination der Durchführung des nationalen Aktionsplans“ wird künftig regelmäßig dem Präsidenten direkt berichten. 

 
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